Neue Wirtschaftsbroschüre und neuen Zahlenspiegel vorgestellt

Oberbürgermeister Thomas Thumann hat zusammen mit Ltd. Verwaltungsdirektor Josef Graf und Christian Rastätter von der Wirtschaftsförderung die neue Wirtschaftsbroschüre und den ebenfalls aktuell aufgelegten Zahlenspiegel vorgestellt. Dabei hob das Stadtoberhaupt hervor, dass Neumarkt wie jede Kommune in einem ständigen Wettbewerb stehe. Dabei könne sich Neumarkt als Wirtschaftsstandort durchaus sehen lassen, was auch im Inhalt und in der Darstellung der Broschüre zum Ausdruck komme.

So habe die Stadt nicht nur zum 4. Mal hintereinander einen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen, sondern es gibt auch eine deutliche Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, deren Zahl in zehn Jahren um fast 4.000 auf nunmehr über 20.000 Beschäftigte angestiegen ist. Auch die hohe Zahl von Einpendlern und ein deutlicher Einpendlerüberschuss von 4.220 weisen darauf hin, dass Neumarkt ein attraktiver Arbeitsort sei. Niedrigste Arbeitslosenquoten, ein seit Jahren steigendes Bruttosozialprodukt und viele weitere Kennzahlen weisen zudem darauf hin, dass Neumarkt als Wirtschaftsstandort nicht nur gefragt ist, sondern sich im Aufwind befindet. Das sei ein großes Verdienst der heimischen Wirtschaft, der Unternehmen, Gewerbetreibenden, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Im Hinblick auf die Nachfrage nach Gewerbeflächen bestätige sich die Anziehungskraft Neumarkts. Er sei froh, dass es der Stadt trotz der schwierigen Situation auf dem Grundstücksmarkt immer wieder gelinge, entsprechende größere Grundstücksareale zu erwerben, die dann zu Gewerbegebieten weiterentwickelt werden. Er erinnerte dabei an das neue Gewerbegebiet in Pölling mit über 50.000 Quadratmetern, das heuer fertig geworden sei oder das derzeit in der Erschließung befindliche neue Gewerbegebiet in Stauf Süd mit 132.000 Quadratmetern. Die Stadt biete laut Oberbürgermeister Thumann den Gewerbetreibenden auch sonst günstigste Rahmenbedingungen. So etwa weise Neumarkt die niedrigsten Quoten bei den Hebesätzen für die Gewerbe- und die beiden Grundsteuern unter allen Großen Kreisstädten auf, und auch die Tatsache, dass diese seit 40 Jahren nicht mehr erhöht wurden, sei für die Wirtschaftstreibenden ein wichtiges Signal. Sowohl mit Fördermitteln des Freistaates als auch mit eigenen Mitteln werde der Breitbandausbau vorangebracht, und auch sonst versuche die Stadt, sich als guter Partner der Wirtschaft zu erweisen. Die Jobmeile dient dazu genauso wie die Unternehmersprechtage oder die Firmenbesuche. Messeteilnahmen sollen darüber hinaus dafür sorgen, für den Wirtschaftsstandort Neumarkt zu werben. Als Instrument dafür dient die nun vorliegende neue Broschüre mit dem Titel „…der Standort für starke Wirtschaft“, den Oberbürgermeister Thomas Thumann als „gerechtfertigten Titel“ bezeichnete. Ltd. Verwaltungsdirektor Graf sieht die neue Wirtschaftsbroschüre als gelungen an, weil sie in Bild und Text die Qualitäten und die Vorzüge des Wirtschaftsstandortes präsentiere. Auch er sieht die Unternehmen und das Gewerbe als wichtige Partner an, deren Erfolge die Stadt erst wieder in die Lage versetzen, in die Zukunft zu investieren. Christian Rastätter erläuterte die Darstellungsweise der Broschüre und meinte, dass man von den üblichen kommunalen Broschüre weggehen wollte und mit der Wirtschaftsbroschüre nun eine vorzeigbare Visitenkarte geschaffen habe, mit der man sich auch potentiellen Investoren und möglichen Wirtschaftspartnern präsentieren könne. Die in einer Auflage von 7.000 Stück erstellte Wirtschaftsbroschüre und auch der Zahlenspiegel mit über 2.000 Stück Auflage werden aktuell bereits bei der Consumenta in Nürnberg und künftig z.B. bei der Freizeitmesse, aber auch bei vielen anderen Gelegenheiten wie Tagungen und ähnlichen Veranstaltungen verteilt werden. Oberbürgermeister Thumann dankte Ltd. Verwaltungsdirektor Graf und Christian Rastätter für die Erstellung der Broschüre und des Zahlenspiegels.

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