Zukunftskonferenz Berg 2016: "Alle Betreuungsangebote für Kinder vorhanden - hohe Zufriedenheit"

Nachdem bei den Berichten aus den einzelnen Betreuungseinrichtungen nur positive Meldungen kamen, fragte Bürgermeister Helmut Himmler nach der derzeit größten Freude in Kindertagesstätten, Schulen, Ganztagsbetreuungseinrichtungen etc. und erhielt prompt entsprechend positive Antworten.

Zur "Zukunftskonferenz Bildung und Betreuung 2016" waren nach Einladung des Bürgermeisters zahlreiche Bürger, Eltern, Elternbeiräte, Gemeinderäte, die Leiterinnen der fünf Kindergärten sowie die Pfarrer Martin Fuchs und Hans Reicherzer ins Hotel Lindenhof gekommen, um sich über die Situation und aktuelle Entwicklungen im Bereich der vorschulischen Erziehung in der Gemeinde Berg zu informieren bzw. zu diskutieren.

 

 

In den Kindertagesstätten Berg St. Vitus, dem Berger Kindernest, Unterölsbach, Sindlbach und Loderbach werden derzeit 238 Kinder betreut, darunter 60 Vorschulkinder, vier Integrationskinder, 29 Kinder unter drei Jahren, zwei Kinder im Asylbewerberverfahren. Die größte Einrichtung ist Berg St. Vitus mit insgesamt 119 Kindern, die zwischen 7:00 Uhr und 17:00 am Nachmittag den Kindergarten besuchen. Leiterin Annelies Schraufl wies darauf hin, dass die Berger KiTa nur 21 Schließtage während des Jahres aufweist. Trotzdem müsse man in Zukunft auch für diese Zeiten eine verlässliche Betreuung garantieren – am besten durch Kooperation aller fünf Einrichtungen im Gemeindegebiet. Renate Legler, die Leiterin der Mittags- und Ferienbetreuung der Gemeinde Berg, informierte daraufhin, dass in den Ferien auch Vorschulkinder durch die Gemeinde betreut werden.

In den Kindergärten Berg und Unterölsbach essen bis zu 75 Kinder zu Mittag.

Auf Nachfrage von Bürgermeister Helmut Himmler teilten die Leiterin der Kinderkrippen „Berger Kindernest“ und „St. Vitus“ mit, dass die 36 Krippenplätze derzeit vollkommen ausreichen. Bei weiterem Bedarf werde die Gemeinde oder auch andere Träger die erforderlichen Betreuungsplätze schaffen, meinte das Gemeindeoberhaupt. Manche Eltern nutzen aber nicht das Angebot in der Wohngemeinde, sondern eine Krippe in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes. Aktuell seien 40 Kinder aus der Gemeinde Berg in Kindergärten oder Krippen in anderen Kommunen untergebracht. Auch diese Betreuung in Nürnberg, Erlangen, Neumarkt etc. werde von der Gemeinde finanziert.

Die Gemeinde Berg habe im Jahr 2015 allein 1,3 Millionen Euro für die Betreuung der Kinder ausgegeben (Kindergärten, Krippen, Hort im Kindergarten Berg, Jugendtreffs Sindlbach und Hausheim, Spielplätze) und im laufenden Jahr 2016 Jahr habe die Gemeinde für diesen Aufgabenbereich 1,56 Millionen Euro veranschlagt. Erfreulich seien insbesondere die wieder deutlich steigenden Geburtenzahlen in der Gemeinde. Im Jahr 2016 könne man von 65 bis 70 Geburten ausgehen.

Die "Familiengemeinde Berg" fördert den Besuch des ersten Kindergartenjahres mit bis zu 600 Euro pro Kind und Jahr. Das waren im letzten abgerechneten Kindergartenjahr 32.050,- Euro. Das letzte Jahr vor der Grundschule wird vom Freistaat Bayern weitgehend finanziert.

Der Bürgermeister betont regelmäßig den Wert der musischen Bildung der Kinder und der Gemeinderat unterstützt diese Zielsetzung stets einmütig. Das Angebot für Kleinkinder wird außerhalb der Kindertagesstätten ergänzt. Bei Sigrid Hönig sind im Bereich der musikalischen Früherziehung im Gemeinschaftshaus Loderbach 10 Kinder angemeldet und darüber hinaus acht Kinder beim Instrumentalunterricht in Berg.

Daniela Brossmann – derzeit in der Babypause – wird ab 2017 wieder im Fitnessraum des Feuerwehrzentrums ein Musikangebot für Babys (6 – 10 Monate) und Kleinkinder (1,5 – 3 Jahre) anbieten.

In Berg gibt es inzwischen ein umfangreiches und breit gefächertes Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche während des ganzen Tages in allen Altersgruppen - auch während aller Ferien und in der Freizeit. Es sei und bleibe nach Aussagen des Bürgermeisters der klare Anspruch der Kommune, beste Bedingungen für Kinder und Familien in Berg zu garantieren und diese bei Bedarf zu ergänzen. Eine gute und umfassende Kinderbetreuung sei heute und mehr noch in der Zukunft zugleich Teil einer zukunftsfähigen Arbeitsmarkt- und Familienpolitik in Kommunen und da habe Berg bereits beste Bedingungen und Möglichkeiten. Gleichwohl seien die bestehenden Angebote stetig zu ergänzen, z. B. im Bereich des Sports und der Freizeitangebote. Bei allen wichtigen Aufgaben einer Gemeinde sei und bleibe es das zweifellos wichtigste Anliegen, den Kindern eine freudvolle, möglichst sichere Kindheit zu ermöglichen.

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