Interkulturelles Forum im Bürgerhaus zum Thema „Interkultureller Garten – In der Fremde Wurzeln schlagen“

„In der Fremde Wurzeln schlagen“, unter diesem Motto stand das Interkulturelle Forum der Stadt am 13. Oktober. Stadtrat Rainer Hortolani, der Integrationsbeauftragte der Stadt, konnte dazu rund 25 Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Initiativen, Verbänden und Vereinen im Bürgerhaus begrüßen.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Magdalena Gimpl, die neue Projektorganisatorin für Integration bei der Stadt Neumarkt ihre Tätigkeiten vor. Nach dieser Einführung erläuterte Monika Zacherl, die Vorsitzende des Interkulturellen Garten Erlangen e.V. ihr Projekt. Der Grundgedanke dahinter ist, dass es für eine erfolgreiche Integration von ausländischen Mitbürgern wichtig ist, den Kontakt mit der Bevölkerung in Gang zu bringen und den Austausch zu fördern. Gärten sind aus Sicht der Initiatoren in Erlangen ein idealer Ort für Begegnungen, bei denen gemeinsam Natur erlebt werden kann. Auf diese Weise sollen Kontakte zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft entstehen und Migranten auf diese Weise auch leichter Zugang zur heimischen Bevölkerung erhalten. Monika Zacherl schilderte an dem Abend die guten Erfahrungen aus Erlangen und beantwortete auch viele Fragen rund um das Thema. Die Stadt Neumarkt kann sich vorstellen, dass auch hier ein solcher Garten entsteht. Die Stadt selber will bei diesem Projekt der Impulsgeber sein, der Garten selber und die Kommunikation sollen dann aber mithilfe bürgerschaftlichen Engagements erfolgen. Die aus der Vorstellung des Interkulturellen Gartens resultierende intensive Diskussion zum Thema Integration zeigte, dass es in diesem Bereich noch viel Handlungsbedarf gibt. Insbesondere die Bedeutung des Interkulturellen Forums als Plattform zur Vernetzung unterschiedlicher Stellen, wie Schulen, Behörden und Privatpersonen wurde an diesem Abend wieder einmal deutlich.

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