Fortbildungstag für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Eichstätt. (pde) – Einen Fortbildungstag für Ehreamtliche in der Flüchtlingshilfe bieten die Malteser gemeinsam mit der Diözese Eichstätt an. Unter dem Thema „Segen sein für sich und andere – Grenzen finden und setzen im Ehrenamt mit geflüchteten Menschen“ findet die Fortbildung am Samstag, 12. November, von 9 bis 17 im Tagungshaus der Diözese Schloss Hirschberg in Beilngries statt.

Die vielfältigen Aufgaben in der Flüchtlingshilfe wären ohne das Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer nicht zu bewältigen. Doch die anfängliche Euphorie im Ehrenamt für geflüchtete Menschen weicht oftmals dem Gefühl der Erschöpfung und Resignation. Ebenso kann der Einsatz der ehrenamtlich Engagierten als Überforderung empfunden werden, so in der Einladung. Bei dem Fortbildungstag werden die eigene Rolle, die Aufgaben und Grenzen des Ehrenamts reflektiert und geklärt. Beate Drobniak, Asylsozialberaterin in der Diakonie Freising, geht in am Vormittag auf diese Fragen ein und zeigt, wie in der Flüchtlingshilfe „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet werden kann, sodass geflüchtete Menschen in ihrer Selbstständigkeit gefördert und die Ressourcen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wertschätzend eingebracht werden können.

Am Nachmittag knüpft Dr. Martin Ostermann an das Thema an, indem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Kurzfilmen beschäftigen, die die Themen „Flucht“ und „Ehrenamt“ aufgreifen. In Gesprächen und Diskussionen erhalten die in der Flüchtlingshilfe Tätigen Impulse für das ehrenamtliche Engagement. Die Fortbildung wird veranstaltet vom Referat Flüchtlingshilfe der Malteser in Kooperation mit der Flüchtlingsseelsorge und der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt und richtet sich an alle ehren- und hauptamtlich Engagierten im Bereich der Flüchtlingshilfe sowie alle Interessierten.

Anmeldung bis Freitag, 28. Oktober, an Cordula Klenk (Referentin Flüchtlingshilfe): (08421) 980788 oder cordula.klenk@malteser.org.

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