Vortrag zu „Christoph von Pfalz-Neumarkt (1416-1448) – König der nordischen Reiche“

Erinnerungstafel an König Christoph - an der Auußenmauer der Residenz / Foto: Dr. Franz Janka
Erinnerungstafel an König Christoph - an der Auußenmauer der Residenz / Foto: Dr. Franz Janka

Auftakt zum „Tag des offenen Denkmals“

Am Vorabend zum „Tag des offenen Denkmals“ wird Dr. Roman Deutinger von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften am Samstag den 10. September um 19.15 Uhr über den großen, aber weitgehend unbekannten Sohn der Stadt Neumarkt Christoph von Pfalz-Neumarkt (1416-1448) informieren.

In seinem Vortrag im Festsaal der Residenz unter dem Titel „König der nordischen Reiche“ schildert er den Lebensweg des vor 600 Jahren im Neumarkter Schloss geborenen Christoph, der das einzig überlebende Kind von Pfalzgraf Johann von Pfalz-Neumarkt und Katharina von Pommern-Stolp war. Nach der Absetzung seines Onkels Erik war Christoph zum König über Dänemark, Schweden und Norwegen gekrönt worden. Der Vortrag zeigt auch die Schwierigkeiten auf, die er zu Anfang seiner Herrschaft in den drei Reichen antraf, die zur so genannten „Kalmarer Union“ zusammengeschlossenen waren. Dr. Deutinger wird dabei kenntnisreich und kurzweilig mit Bildern aufzeigen, wie die Befriedung der Lande während der Regierungszeit Christophs durch die Schaffung rechtlicher Grundlagen wie etwa durch das schwedische Landrecht erfolgte, aber auch deutlich machen, welche Probleme Christoph mit der Verwaltung des nach seines Vaters Tod ererbten Herzogtums in der fernen Oberpfalz gehabt hat. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

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