„Drei-Punkte-Plan“ für die Sanierung des Volksfest-Parkplatzes!

Junge Union diskutiert bei Volksfestsitzung mit Alois Karl, MdB, Foto: Junge Union Neumarkt
Junge Union diskutiert bei Volksfestsitzung mit Alois Karl, MdB, Foto: Junge Union Neumarkt

Neumarkt. In bewährter Weise hatte die Junge Union der Stadt Neumarkt den Kreisvorsitzenden der CSU Alois Karl, MdB bei der traditionellen August-Sitzung mit anschließendem Volksfestbesuch zu Gast. In entspannter Atmosphäre wurden sowohl Stadt- und Landkreisthemen sowie Bundespolitik besprochen. Seit über drei Jahren sind bei der „Volksfestsitzung“ auch die politisch interessierten Freunde der Neumarkter Partnerstadt Mistelbach aus Österreich dabei.

Zur Freude der anwesenden Mitglieder zeigte Karl Bereitschaft wieder als Direktkandidat des Deutschen Bundestages, für den Bundeswahlkreis 232 und somit auch für die Stadt Neumarkt in den nächsten vier Jahren anzutreten. Karl erklärte, dass es zur Demokratie gehöre, mehrere Bewerbungen für ein so wichtiges Direktmandat zu akzeptieren, aber die geleistete Arbeit für den gesamten Bundeswahlkreis 232 stimmte ihn positiv, auch diesmal wieder die benötigte Mehrheit der Delegierten der CSU zu erhalten und anschließend ein gutes Wahlergebnis der Bürgerinnen und Bürger. Auf die vollste Unterstützung der Jungen Union der Stadt Neumarkt, in der viele CSU-Ortsvorsitzende Mitglieder sind, kann sich der amtierende MdB verlassen.

„Für uns ist klar, dass der nächste Bundestagsdirektkandidat der CSU im Wahlkreis Alois Karl heißen wird. Nach der nächsten Legislaturperiode muss aber auch der Generationenwechsel erfolgen und der Weg für den jungen Nachwuchs frei gemacht werden“, so JU-Vorsitzender und Stadtrat Marco Gmelch.

 

Weiterhin wurde mit den anwesenden JUlern über anstehende Themen, vor allem aus der Stadtpolitik diskutiert. Neben den politischen Dauerbrennern wie Ganzjahresbad oder Altstadtsanierung wurde mit dem Parkplatz am Festplatz der JURA-Hallen ein ganz aktuelles Problem zum Thema gemacht. Ein Zustand, der für viele Festbesucher bereits zum wiederholten Mal zum Ärgernis wurde.

 

Die fehlenden Parkplätze zu Stoßzeiten wurden von den JUlern keineswegs kritisiert.

„Das lässt sich auf dem Volksfestparkplatz nicht vermeiden. Freuen wir uns, dass so viele kommen.“, stellte JU-Vize Chef Martin Willjung fest. Der Zustand und das Parkkonzept hingegen trafen hingegen auf wenig Verständnis. Welcher Neumarkter kennt nicht die Situation von ungeordnetem Parken und somit Verschwendung von Parkraum oder verschmutzten Autos und Kleidung aufgrund des Schotters auf dem Festparkplatz.

 

Daher soll nach Einschätzung der Jungen Union Neumarkt ein „Drei-Punkte-Plan“ für den Festparkplatz auf der Straßenseite der JURA-Hallen abgearbeitet werden, um nicht nur zur Volksfestzeit die Situation maßgeblich zu verbessern. Als wichtigste Forderung ist zum einen das Entfernen der Schotterflächen durch z. B. Asphaltierung, Pflasterung des Parkuntergrundes oder sonstigen kostengünstigen Lösungen. Am schönsten hierfür wären gepflasterte Standreihen mit ausnahmslos asphaltierten Fahrtwegen. Ob und welche Variante hier am besten unter Kosten- und Versickerungsgesichtspunkten realisierbar ist, ist von der Stadtverwaltung zu prüfen.

Des Weiteren muss eine klare Markierung für die vorgesehenen Parkplätze auf dem Boden oder den Holzstämmen erfolgen. Denn durch das freie und somit unweigerlich ungeordnete Parken bleiben oft große Lücken frei, die als Parkflächen ungenutzt bleiben. Als letzten Punkt ist eine größere Anzahl an Behindertenparkplätzen dringend erforderlich. Bei den Behindertenparkplätzen ist ebenso eine noch bessere Beschilderung und der Hinweis auf diese umzusetzen.

Die Junge Union der Stadt Neumarkt setzt sich für eine schnelle Umsetzung des „Drei-Punkte-Plans“ für den Festparkplatz ein.

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