Kooperationsprojekt zur Inklusion nimmt Gestalt an

„Mit diesem Kooperationsprojekt zur Inklusion realisieren wir ein schulisches Modellvorhaben in Parsberg. Davon werden sowohl die Grundschule wie auch das Sonderpädagogische Förderzentrum profitieren“, freuten sich Landrat Willibald Gailler und Bürgermeister Josef Bauer, als sie sich gestern zusammen mit Kreiskämmerer Hans Ried und Liegenschaftsreferent Markus Mederer sowie Michael Gottschalk von der Kreisentwicklung vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten machten.

 

 

Nach gut einem Jahr intensiver Planung und Vorbereitung haben kurz vor Ostern die Bauarbeiten für die Erweiterung, den Umbau und die Generalsanierung des Förderzentrums und der Grundschule Parsberg begonnen. Mittlerweile sind die Rohbauarbeiten im vollen Gang. Der gemeinsame Speisesaal im Bestandsgebäude des Förderzentrums ist bereits im Rohbau hergestellt. Ebenso der Erweiterungsbau der Grundschule. Hier ist auch das Dach bereits eingedeckt. In diesem Bauabschnitt sind derzeit die Haustechniker am Werk. Die Rohbauarbeiten am neuen Zwischenbau zwischen Grund- und Förderschule werden plangemäß im September 2016 fertig sein.

 

Das Projekt beinhaltet nicht nur einen Anbau an die Grundschule, sondern auch die Verbindung der Grundschule und der Förderschule durch einen Zwischenbau. Markus Mederer erläuterte das Vorhaben. So entstehen in dem Zwischenbau neben der Pausenhalle, die auch als Mehrzweckraum genutzt werden kann, ein Gymnastikraum und Räume für die schulvorbereitende Einrichtung der Lebenshilfe.

Außerdem wird dadurch der barrierefreie Zugang zu beiden Schulen ermöglicht. Im neuen Anbau der Grundschule findet die gebundene Ganztagsschule Platz. Im 1. Obergeschoss des Förderzentrums wird ein gemeinsamer Speiseraum für ca. 125 Schülerinnen und Schüler realisiert. Die beiden bestehenden Schulhäuser werden zukünftig mit je einem Personenaufzug ausgestattet.

 

Nach dem Abschluss der Neu- und Umbauarbeiten voraussichtlich im Sommer 2017 wird der Flachbau des Förderzentrums abgebrochen. Dort wird ein Parkplatz angelegt. Außerdem sollen dort künftig die Schulbusse halten.

 

Der Gehweg wird von dort bis zur Grundschule weitergeführt. Außerdem entsteht ein Haltestreifen für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen. Die Pausenhöfe werden um den Bereich zwischen den bestehenden Schulen erweitert.

 

Insgesamt investieren der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. und die Stadt Parsberg etwa 7,5 Mio €. „Damit zeigen wir, dass die Schaffung von guten Bildungsvoraussetzungen in unserer Arbeit höchste Priorität hat und der Schulstandort Parsberg weiter gestärkt wird“, betonten Landkreischef und Stadtoberhaupt abschließend.

Die Bauarbeiten sollen bis Herbst 2017 abgeschlossen werden.

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