„Großartiger Juli“ in Berg

Von einem besonderen Monat – dem „großartigen Juli 2016“ in der Gemeinde Berg – spricht Bürgermeister Helmut Himmler. Die Planungen für das Sport- und Kulturzentrum laufen nach Plan und nach der Sommerpause kann die Entwurfsplanung dem Gemeinderat und somit der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Nach Abwicklung des Zuwendungsverfahrens und anschließender Ausschreibung von rund 40 Gewerken sollen im Frühjahr 2017 die Baumaßnahmen beginnen. Die Dorferneuerung Loderbach steht mit einer Reihe kleinerer Bauprojekte vor dem Abschluss.

 

Noch dazu verfüge die Kommune über eine „formidable Finanzlage“ mit enormer Investitionskraft in die Zukunft des Gemeinwesens. Auch die Kaufkraft der Haushalte nehme nach Aussagen des stellvertretenden Landrats eine äußerst positive Entwicklung. In diesem Jahr ist in Berg mit seinen 34 Orten eine Kaufkraft von rund 175 Millionen Euro vorhanden. Nicht zuletzt deshalb boome der Wohnungsbau einschließlich Modernisierung des Bestandes im ganzen Gemeindebereich und das werde auch so bleiben.

 

Im Juli ist darüber hinaus die 8.000-Einwohner-Marke – Haupt- und Nebenwohnsitze - überschritten worden, so dass am 31. Juli 2016 insgesamt 8.004 Bürgerinnen und Bürger in Berg lebten.

 

Den 32 Abmeldungen standen im Juli 45 Zuzüge gegenüber und bei 7 Geburten waren nur zwei Sterbefälle zu beklagen. Mit Hauptwohnsitz leben aktuell 7.644 Gemeindebürger in der „Brückengemeinde zwischen der Oberpfalz und Mittelfranken“. Die Bevölkerungsstrategie funktioniere nach Darlegung Himmlers präzise, denn die Gemeinde Berg wolle ein leichtes und stetiges Wachstum und keine exorbitante Aneinanderreihung von Baugebieten. Die Dörfer sollen ihren Charakter mit überschaubarer Bautätigkeit behalten und großflächige Baulandpolitik werde in Gemeindeteilen mit dichter Infrastruktur stattfinden, insbesondere in Berg und Sindlbach.

Einer der Schwerpunkte der Berger Kommunalpolitik sei die „integrierte kommunale Sozialplanung“ mit bedarfsgerechten Angeboten für alle Generationen: Kinder, Schule, Ganztags- und Ferienbetreuung, Gesundheitswirtschaft, Jugendtreffs, Orte der Freizeit und Gemeinschaftshäuser, Seniorenarbeit, Förderung des Sports und der Kultur usw.

 

Die Gemeinde Berg sei von starken, attraktiven und leistungsfähigen Städten und Gemeinden im Landkreis Neumarkt und dem Nürnberger Land umgeben. Daher müsse Berg im Vergleich mit starken Wettbewerbern – so Bürgermeister Helmut Himmler – seine Möglichkeiten und Chancen suchen und entschlossen ergreifen.

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