Themen die Bewegen –  aktuelle Großprojekte im FLitZ-Bürgergespräch

Foto: FLitZ
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Im FLitZ-Bürgergespräch wurden wieder aktuelle Themen der Stadtpolitik vorgestellt und rege diskutiert. Erstaunt zeigten sich die Anwesenden, dass in die Parkplatzberechnung auch die Stellplätze auf öffentlichen Strassen bis im Umkreis von 300 m um das Ganzjahresbad einbezogen werden. Die geringe Anzahl von Parkplätzen, so FLitZ-Stadtrat Dieter Ries, stellt eine erhebliche Belästigung der Anwohner dar. Ganz gleich ob Park-Suchverkehr, Abgase durch die Fahrzeuge oder der Lärm - die Anwohner im näheren Umkreis um das Bad werden künftig ganzjährig erheblich belästigt.

Aufgrund der beengten Lage lassen sich auch nicht annähernd ausreichend Parkplätze für das Frei- Hallen-und Saunabad erstellen. An jedem gut besuchten Tag - Sommers wie Winters - reichen die Parkplätze nicht aus. Die Planung am jetzigen Standort stieß auf vielfaches Unverständnis der Teilnehmer. Aber wie es scheint, soll dieser schlechte Standort mit aller Gewalt auf dem Rücken der Anlieger, durchgeboxt werden.

Dies alles liese sich leicht vermeiden, so SR Ries, wenn die Planungen für ein künftiges neues Ganzjahresbad im Bereich des Flugplatzgeländes erfolgen würden. Nachdem der Pachtvertrag mit der Flugsportvereinigung dort bald ausläuft, wird das dortige Gelände für eine anderweitige Nutzung frei und wird bereits von der Stadt überplant.

 

Nach diesen, schon jetzt vorhandenen Planungen der Stadt über alle Grundstücke dort, ist ein großer Teil des Areals als Frischluftschneise vorgesehen. Selbst ein Park ist in Planung. Deshalb könnte die Landesgartenschau 2022 nicht nur wertvolle Impulse setzen, sondern die Stadt, den Handel, die Gastronomie deutlich beflügeln. Und dies alles mit hohen Zuschüssen von staatlicher Seite.

Der Bewerbung räumte Ries auch gute Erfolgsaussichten ein, da im Bereich des Flugplatzes bereits rund 50 % und mehr im Besitz der Stadt sind. Auch einige größere Grundstücksbesitzer dort sollen bereits ihre Bereitschaft signalisiert haben.

Damit stehen der Stadt bereits heute schon fast soviele Grundstücke zur Verfügung, wie sie zur Umsetzung der Landesgartenschau in 6 Jahren benötigt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung sei natürlich der Wille der Stadtführung, einer Bewerbung zum Erfolg zu verhelfen. Die bisherigen Äußerungen des Oberbürgermeisters und der UPW laufen eher auf eine Blockade hinaus, so Ries.

 

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