Heimatmuseum in Kastl

Ein privates Heimatmuseum von besonderem Charme hat Franz Weiß in Kastl geschaffen. 45 Jahre lang hat er mit Ausdauer, Liebe und Sachverstand altes, bäuerliches und handwerkliches Kulturgut gesammelt, um es für die Nachwelt zu erhalten. Weil dieses Museum mit Liebe geschaffen wurde, wollte MdL Reinhold Strobl es seiner Kollegin Margit Wild zeigen. Begleitet wurde sie von der stellv. Landrätin Brigitte Bachmann, Juso-Kreisvorsitzendem Lukas Stollner und dem Kastler SPD-Urgestein Sieglinde Jobst. Strobl: „Dieses Museum ist nicht hochwissenschaftlich, sondern mit viel Liebe aufgebaut. Das macht dieses Museum so sehenswert.“ Leider sei Franz Weiß schon verstorben. Er dankte aber seiner Ehefrau Anna Maria Weiß, dass sie dieses Museum mit viel Liebe und Sachverstand weiterführt.

 

 

Untergebracht ist das Museum in einem uralten Bauernhaus mit Scheune aus dem 14. Jahrhundert (Hohenburger Straße), welches er sanierte und restaurierte. Franz Weiß baute das Museum ohne großer staatlicher Hilfe auf. Übersichtlich und wirkungsvoll werden die reichen Bestände präsentiert. In der Scheune kann man vor allem die vielfältigen Werkzeuge und Geräte bewundern, die verraten, wieviel technisches Geschick und schöpferischen Einfallsreichtum die Bauern und Dorfhandwerker früherer Zeiten entfaltet haben. Im Haus selbst ist neben alten Oberpfälzer Trachten alles zu sehen, was auch zur Ausstattung der Bauernhäuser gehört. Die Besucher waren begeistert. Strobl: „Wenn man das Haus mal gesehen hat, kommt man immer wieder.“ Besuchsanmeldungen können unter museum-kastl@t-online.de vorgenommen werden.

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