Die Regierung der Oberpfalz qualifizierte 15 Lehrkräfte für Sonderpädagogik im Bereich Autismus-Spektrum-Störungen

Regierungsschuldirektor Manfreds Krigers (r.) zusammen mit den neu qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern in der Regierung der Oberpfalz.
Regierungsschuldirektor Manfreds Krigers (r.) zusammen mit den neu qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern in der Regierung der Oberpfalz.

Regensburg. Im Rahmen einer 11-teiligen Qualifizierungsmaßnahme wurden im Schuljahr 2015/16 insgesamt 15 Lehrkräfte für Sonderpädagogik durch die Regierung der Oberpfalz für den Einsatz im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst im Bereich Autismus-Spektrum-Störungen (MSD ASS) erfolgreich qualifiziert.

 

Regierungspräsident Axel Bartelt würdigt die Aufgabe der neu qualifizierten Lehrer: „Sie erfüllen eine wichtige Aufgabe im Oberpfälzer Schulwesen. Durch Ihre Unterstützung erhalten die Lehrkräfte verschiedener Schularten die notwendige Unterstützung, um Schülerinnen und Schülern mit Autismus-Spektrum-Störungen einen erfolgreichen Schulbesuch zu ermöglichen.“ Regierungsschuldirektor Manfreds Krigers überreichte den Lehrkräften die Urkunden in der Regierung der Oberpfalz.

 

Über 110 Schüler mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) werden im Regierungsbezirk Oberpfalz an Grund-, Mittel-, Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen unterrichtet. Dabei werden diese Schulen vom MSD ASS unterstützt, damit diese Schüler an Regelschulen erfolgreich lernen können. Lehrkräfte im MSD ASS benötigen deswegen besondere Kenntnisse im Bereich der medizinischen und sonderpädagogischen Diagnostik, um den individuellen Förder- und Unterstützungsbedarf festzustellen. Für die qualifizierte Beratung der Lehrkräfte an den Regelschulen ist es wichtig, dass die MSD-Kräfte spezifische Förderkonzepte kennen und wichtige Hinweise zum Einsatz von Schulbegleitungen geben können. „Wichtig ist bei der Beratungstätigkeit auch die Vernetzung mit schulischen und außerschulischen Partnern, um die jungen Menschen mit ASS möglichst umfassend zu unterstützen. Im Rahmen von Hospitationen in Bildungs- und Fördereinrichtungen für Menschen mit ASS gewannen die Teilnehmer der Maßnahme noch Einblicke in die konkrete Förderarbeit, die sie für ihre eigene Beratungstätigkeit gut nutzen können“, so Regierungsschuldirektor Manfreds Krigers.

 

Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme auch von Schulpsychologen aus dem Bereich Grund- und Mittelschulen, um im Sinne einer Vernetzung der Schularten bereits in der Qualifizierung Kooperation und Wissenstransfer zu gewährleisten.

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Kommentare: 1
  • #1

    ML (Freitag, 29 Juli 2016 14:20)

    Das n bei Lehrern gehört wohl gestrichen.