Der Blutspendedienst bittet dringend zur „Sommer-Blutspende“

m besten noch vor dem Urlaub Herz zeigen und zum Blutspenden gehen! (Foto: Blutspendedienst)
m besten noch vor dem Urlaub Herz zeigen und zum Blutspenden gehen! (Foto: Blutspendedienst)
Der Sommer ist da. Die Temperaturen steigen. Doch das Blutspende-Aufkommen sinkt! Die

Blutkonserven-Vorräte im Lager des BRK-Blutspendedienstes (BSD) schrumpfen seit einigen Wochen unaufhörlich. Der BSD hat allen Grund zur Vorsorge: „Während der Fußball-EM spendeten weniger Menschen Blut als üblich. Und nun stehen die Sommerferien in Bayern vor der Tür. Erfahrungsgemäß kann auch dann kein Konservenvorrat aufgebaut werden. Daher bitten wir jetzt dringend zur Sommer-Blutspende, um einen weiteren Bestandsrückgang zu verhindern“, appelliert Klaus Zimmermann, BRK-Kreisgeschäftsführer.

Kommt kein Blutkonserven-Nachschub, droht ein Versorgungsengpass in den Kliniken. Nach wie vor müssen die Krebspatienten, Unfallopfer sowie andere erkrankte und verletzte Menschen im Rahmen von Operationen versorgt werden. „Egal zu welcher Jahreszeit – wir sind in Bayern jeden Tag auf 2.000 Blutkonserven für die Patienten in den Kliniken angewiesen“, betont Klaus Zimmermann weiter. Warum eigentlich dieser Rückgang in den Sommermonaten? Weil in der Urlaubszeit weniger Menschen als Blutspender zur Verfügung stehen. Fernab der Heimat kreisen die Gedanken weniger ums Blutspenden. Hinzu kommt, dass Rückkehrer aus bestimmten Urlaubsregionen beim Blutspenden zunächst pausieren müssen. Wenn Sie sich länger in einem Land mit Malaria-Risiko aufgehalten haben, ist es erst sechs Monate nach dem Urlaub wieder möglich.

 

Also am besten vor dem nächsten Urlaub noch zur Blutspende gehen. Allein eine Spende von 500 ml

Blut kann gleich drei Menschenleben retten. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes

(BSD) bietet flächendeckend Blutspendetermine an. Alle Infos zur Blutspende, auch zu Rückstellungszeiten für bestimmte Urlaubsregionen, sowie alle Termine bayernweit gibt es unter

www.blutspendedienst.com oder bei der Spender-Hotline 0800 11 949 11 von 7.30 bis 18 Uhr

(kostenlos aus dem deutschen Festnetz).

 

 

Blutspendetermine im Monat August 2016:

 

Montag, 01.08.2016 Neumarkt BRK-Seniorenzentrum (Friedenstraße 29); 15.00 – 20.00 Uhr

Mittwoch, 10.08.2016 Dietfurt Hauptschule; 16.30 – 20.30 Uhr

 

 

Darum ist Blutspenden so wichtig:

Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu

drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Ihre Blutspende ist Hilfe, die ankommt und

schwerstkranken Menschen eine Überlebenschance gibt.

 

Wer Blut spenden kann:

Blutspenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 73 Jahren. Als Erstspender sollte man

nicht älter als 64 sein. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von 12 Monaten

Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen.

Mitbringen sollen die Blutspender/innen ihren Blutspendeausweis, bei Erstspendern reicht ein

amtlicher Lichtbildausweis.

 

Blutspendetermine und Informationen

(auch zum kostenlosen Gesundheitscheck) sind unter der kostenlosen Hotline des

Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter

www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.

 

Der Blutspendedienst des BRK (BSD)

wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit

Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als

modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen

Gesundheitswesen. Mit seinen ca. 650 engagierten Mitarbeitern organisiert der BSD jährlich in 65

bayerischen Landkreisen etwa 4.400 Blutspendetermine.

 

In der Mediathek

bietet der Blutspendedienst des BRK u.a. Bilder aus seinem Produktions- und Logistikzentrum in

Wiesentheid und vom Blutspenden. Außerdem finden Sie dort Infografiken, z.B. zum Ablauf einer

Blutspende und Videos mit Geschichten der Blutspendeempfänger Miriam und Felix Brunner, die

nur dank der Blutspenden eine Überlebenschance haben. Sie geben den oftmals anonymen

Patientinnen und Patienten ein Gesicht.

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