Diakone: Dienst an und in der Gemeinschaft der Kirche

Vier neue Diakone für das Bistum Eichstätt weihte Bischof Gregor Maria Hanke. pde-Foto: Andreas Schneidt
Vier neue Diakone für das Bistum Eichstätt weihte Bischof Gregor Maria Hanke. pde-Foto: Andreas Schneidt

Eichstätt. (pde) – Erst in der Gemeinschaft der Kirche entfaltet sich die persönliche Berufung des Einzelnen. Bischof Gregor Maria Hanke ermunterte in seiner Predigt zur Diakonenweihe in der Eichstätter Schutzengelkirche die vier neu geweihte Diakone aber auch alle Gläubigen dazu, ihren Platz in der Kirche einzunehmen.


Das kirchliche Amt, welches sich in Diakonat, Priestertum und Bischofsamt entfaltet, übt demnach einen wichtigen Dienst der Einheit an den vielfältigen Charismen der Gläubigen aus. Hanke appellierte an die Neugeweihten, den Dienst in der Gemeinschaft auch ganz konkret zu suchen. Dazu gehören die Nähe zu den Menschen, die Gemeinschaft unter den „Mitbrüdern“ und die Gemeinschaft mit Gott.

Zu Diakonen für das Bistum Eichstätt wurden geweiht: Thomas Attensberger (Heimatpfarrei St. Nikolaus in Schröding, Praktikumspfarrei St. Nikolaus in Burgoberbach), Thomas Rose (Heimatpfarrei: Willibald in Weißenburg, Praktikumspfarrei: Mariä Himmelfahrt in Berching), Kilian Schmidt (Heimatpfarrei: Salvator in Berlin, Praktikumspfarrei: St. Vitus und Deocar in Herrieden), Robert Willmann (Heimatpfarrei: St. Symphorian in Zell am Harmersbach, Praktikumspfarrei Erzengel Michael in Lauterhofen).

Die vier neugeweihten Diakone bereiten sich derzeit auf die Weihe zum Priester vor. Mit der Diakonenweihe übernehmen sie bereits die Spendung der Taufe und leiten die kirchlichen Feiern der Trauung und des Begräbnisses. Die Priesteramtskandidaten legen bei der Diakonenweihe mehrere Versprechen ab: Sie geloben, den Glauben gemäß dem Evangelium und der Überlieferung der Kirche zu verkünden. Außerdem versprechen die Weihekandidaten, ehelos zu leben, das Stundengebet zu verrichten, den Armen, Kranken, Heimatlosen und Notleidenden zu helfen sowie das Leben nach dem Vorbild Christi zu gestalten. Schließlich folgt das Versprechen des Gehorsams gegenüber dem Bischof.

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