Internationales Pflegesymposium in Neumarkt

200 Pflegekräfte aus dem In- und Ausland trafen sich in Neumarkt zum 2. Europäischen Pflegesymposium.

 

Alle europäischen Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Die Pflege wird komplexer, die Qualitätsanforderungen steigen, die Personalressourcen werden immer knapper, die Anforderungen an die Kompetenzen der Pflegekräfte nehmen zu.


Für diejenigen, die in der Pflege tätig sind, bedeutet dies zunehmend offene Fragen:

- Wie können wir eine sichere Pflege auch zukünftig gewährleisten?

- Welche unterschiedlichen Kompetenzen brauchen Pflegende?

- Wie kann ein Qualifikationsmix in der Pflege aussehen?

- Wie gestaltet sich die Aus- und Weiterbildung in den europäischen Ländern?

- Was können wir voneinander lernen?

 

Europaweit gibt es unterschiedliche Konzepte zur pflegerischen Versorgung. Ebenso unterscheiden sich die Strategien und Maßnahmen zur Qualifizierung der Gesundheitsberufe. Das Pflegesymposium NewNet lud dazu ein, Pflege aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und gemeinsam zu diskutieren. In Impulsvorträgen, Workshops, Seminarren und einer abschließenden Forumsdiskussion hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich auszutauschen und hieraus neue Ideen mitzunehmen.

 

Veranstalter des Symposiums war NewNet - Network European ways of nursing education and training. NewNet ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Akteure der Gesundheitsversorgung. Beteiligt sind Kliniken, Bildungseinrichtungen und Hochschulen aus Deutschland, den Niederlanden und Irland, darunter auch das Klinikum Neumarkt. NewNet vereint unterschiedliche Berufsbiographien, Tätigkeitsfelder und Kulturen. So können Synergien geschaffen, Entwicklungen gefördert und in der Folge die Pflege gestärkt werden. Peter Bernsdorf, Leiter des Schul- und Studienzentrums am Klinikum Neumarkt und Organisator des Symposiums vor Ort, war überzeugt, dass die monatelangen Vorbereitungen sich gelohnt haben. „Der Blick über den – nationalen – Tellerrand hinaus ist auch in der Pflege von enormer Bedeutung. Schon seit vielen Jahren pflegen wir einen intensiven Austausch mit den Niederlanden in diesem Bereich. Hieraus konnten wir bereits viele Ansätze finden, die später Einfluss in die tägliche Pflege am Krankenbett gefunden hat.“

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