Freistaat fördert Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums

„Rund ein Drittel seines Haushaltsvolumens investiert der Freistaat in die Bildung - ein kräftiges und wichtiges Signal. So investieren wir bereits jetzt in ein starkes Bayern von morgen. Der Schulstandort Neumarkt hat durch den Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums eine weitere Aufwertung erfahren."

 

 


"Das Projekt sichert den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes und wohnortnahes Bildungsangebot", stellte Staatssekretär Albert Füracker bei der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro für den Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums in Neumarkt an den Landrat des Landkreises Neumarkt, Willibald Gailler, am Freitag (17.6.) in Neumarkt i.d.Opf. fest.

Bei dem von Füracker übergebenen Förderbescheid handelt es sich um einen Teilbetrag der gesamten Förderung für den Neubau der Schule mit Sportanlagen und Ganztagsbereich in Höhe von rund 15,2 Millionen Euro.

 

 

„Diese Förderung des Freistaates Bayern ist außerordentlich gut und dafür möchte ich mich insbesondere bei Staatssekretär Albert Füracker und der gesamten Staatsregierung bedanken. Wir hoffen auch bei den weiteren anstehenden großen Maßnahmen wie dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Parsberg sowie dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Neumarkt mit Erweiterungsbauten des Ostendorfer Gymnasiums auf diese großartige Unterstützung des Freistaates Bayern“, freute sich Landrat Willibald Gailler. Den Besuch des Staatssekretärs nutzten Landrat und Schulleiter Oberstudiendirektor Bernhard Schiffer auch nochmals zu einem kurzen Rückblick über die gesamte Baumaßnahme. „Wir sind sowohl im Zeitplan als auch im Kostenrahmen geblieben. Und die Schule beweist fast seit einem Jahr im Betrieb, dass sie ein Lernort mit Wohlfühlcharakter ist“, lautete dann auch das sehr positive Resümee. Beide bedankten sich auch nochmals beim gesamten Team der Liegenschaftsverwaltung und Kreiskämmerei des Landratsamtes für die hervorragende Arbeit.

 

 

„Der Freistaat Bayern fördert als verlässlicher Partner seiner Kommunen in diesem Jahr allein im Regierungsbezirk Oberpfalz Schulbaumaßnahmen und Bauaufwendungen für Kindertageseinrichtungen im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs mit 38,5 Millionen Euro. In den Landkreis Neumarkt i.d.Opf. fließen davon mehr als 4,9 Millionen Euro“, merkte Füracker an. Bayerns Kommunen können  auch in diesem Jahr wieder dringliche Investitionen im Schulhausbau und beim Bau von Kindertageseinrichtungen zeitnah angehen. Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau sind Bestandteil des sehr kommunalfreundlichen bayerischen Staatshaushalts, in dem jeder vierte Euro für Gemeinden, Landkreise und Bezirke vorgesehen ist. Der Löwenanteil davon wird über den kommunalen Finanzausgleich abgewickelt. Der kommunale Finanzausgleich weist in diesem Jahr mit 8,56 Milliarden Euro ein Rekordvolumen auf.

 

 

Füracker wies in diesem Zusammenhang auf weitere Leistungen des Freistaats für den Landkreis hin. Der Landkreis und die Gemeinden erhalten in diesem Jahr Schlüsselzuweisungen in Höhe von mehr als 36,97 Millionen Euro. Dies bedeutet einen Anstieg um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Schlüsselzuweisungen stellen die größte Einzelleistung im kommunalen Finanzausgleich dar. Über diese Gelder können die Kommunen frei verfügen. Der Freistaat fördert auch das Regionalmanagement des Landkreises, die Regina GmbH. „Wir wollen die Region dabei unterstützen, ihre Stärken auszubauen“, betonte Füracker. Derzeit erhält das Regionalmanagement 100.000 Euro Anschubfinanzierung. Eine weitere zusätzliche Projektförderung nach der neuen Förderrichtlinie Regionalmanagement (FöRReg) stellte Füracker in Aussicht. Unterstützt werden soll unter anderem ein Projekt zum regionalen Bildungsmanagement im Landkreis. Im Rahmen der Nordbayern-Initiative der Bayerischen Staatsregierung wird das Projekt „Bachelorstudiengang „Management in der Biobranche“ der TH Nürnberg in Neumarkt i.d.Opf. mit 1,54 Millionen Euro gefördert.

 

 

Der Landkreis Neumarkt i. d. OPf. engagiert sich herausragend beim Breitbandausbau, lobte Füracker. Alle 19 Kommunen, also 100 %, beteiligen sich am Förderverfahren zum Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie. Für die Kommunen im Landkreis stehen Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 16 Millionen Euro zur Verfügung. 16 Gemeinden haben bereits Förderbescheide über insgesamt 6,5 Millionen Euro erhalten. 9,7 Millionen Euro an Breitbandfördermittel stehen für den Landkreis noch zur Verfügung. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appelliert Füracker an die Kommunen.

 

 

Der Freistaat Bayern soll bis 2020 mit einem engmaschigen Netz von kostenfreien WLAN-Hotspots überzogen werden. Damit wird der Freistaat WLAN-Land Nr. 1 in Deutschland, stellte Füracker fest. Im Rahmen der Erprobung des BayernWLAN wurde ein WLAN-Hotspot im ADBV Neumarkt i.d.Opf. errichtet. In dessen Umgebung kann kostenlos, rund um die Uhr, ohne Begrenzung, sicher und mit Jugendschutzfilter im Internet gesurft werden – dank BayernWLAN. Neben dem ADBV werden auch die nahegelegene Bushaltestelle und der Schulhof der Mittel- und Wirtschaftsschule gratis mitversorgt.

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