Priesterjubiläen in der Diözese Eichstätt

Eichstätt. (pde) – Ihre Weihejubiläen feiern zahlreiche Priester im Bistum Eichstätt um den 29. Juni, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus. Gemeinsam mit den Gemeinden gedenken sie des Tages ihrer Priesterweihe.


65 Jahre Priester

Bischof Joseph Schröffer spendete am 29. Juni 1951 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.

Josef Hobl stammt aus Beilngries und war nach seiner Priesterweihe als Kaplan in Monheim, Schwabach und Eichstätt tätig. 1964 übernahm er die Expositur Wasserzell bei Eichstätt. Ab 1972 wirkte er als Pfarrer von Allersberg, ab 1977 zusätzlich in Göggelsbuch. Von 1974 bis 1993 leitete er zudem das Dekanat Hilpoltstein als Dekan. Seinen Ruhestand verbringt Josef Hobl seit 1994 in Neumarkt. Er ist Ehrenbürger von Allersberg.

Alois Iberl wurde in Hilzhofen bei Pilsach geboren und war nach seiner Weihe kurzzeitig in Waldkirchen tätig. 1952 wechselte er nach Wissing, wo er zunächst als Pfarrprovisor arbeitete. 1957 wurde er zum Pfarrer von Wissing ernannt. Zwischen 1977 und 1986 war er zudem als Dekan für das damalige Dekanat Velburg verantwortlich. 1996 ging er in den Ruhestand, den er in Wissing verbringt. Alois Iberl wurde mit der Goldenen Bürgermedaille der Gemeinde Seubersdorf ausgezeichnet.

60 Jahre Priester

Bischof Joseph Schröffer spendete am 29. Juni 1956 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.

Ludwig Bauernfeind kommt gebürtig aus Stadelhofen. Nachdem er als Kooperator in Dollnstein, Berching und Ornbau sowie ab 1962 als Wallfahrtskooperator auf dem Habsberg gearbeitet hatte, übernahm er 1968 die Pfarreien Emskeim und Ammerfeld. Ab 1979 war er zusätzlich in Rohrbach tätig. 1983 wechselte er als Pfarrer nach Sindlbach. Seinen Ruhestand verbringt Ludwig Bauernfeind seit 1989 im Canisiushof in Kösching.

Blasius Meixner wurde in Mörsdorf geboren und war nach seiner Weihe als Kooperator in Burgoberbach und Ingolstadt-Ringsee tätig. 1959 wurde er zum Kuraten und 1964 zum Pfarrer in Schwarzenbruck ernannt. Von 1975 bis 2001 leitete Blasius Meixner außerdem das damalige Dekanat Altdorf als Dekan. Seinen Ruhestand verbringt er seit 2001 in Eichstätt. Von 2004 bis 2008 war er als Blindenseelsorger in der Diözese Eichstätt tätig. Die Gemeinde Schwarzenbruck ernannte ihn zum Ehrenbürger.

Josef Zottmann kommt aus Spalt und war zunächst Kooperator in Pleinfeld und Hilpoltstein. Nachdem er ab 1960 als Benefiziumsprovisor in Gaimersheim tätig gewesen war, wechselte er 1965 als Pfarrer nach Gundelsheim. Nebenamtlich war er außerdem als Provisor für Wittesheim zuständig. 1969 ging Josef Zottmann nach Afrika und später nach Südamerika, um dort als Seelsorger tätig zu sein. 1984 kam er nach Deutschland zurück und war zunächst in der Erzdiözese München-Freising im Einsatz. 1986 wurde er zum Pfarrer von Roßtal ernannt. Seit 2005 ist er im Ruhestand.

Der Ingolstädter Kapuzinerpater Hadrian Lucke feiert ebenfalls sein 60-jähriges Priesterjubiläum. P. Hadrian Lucke arbeitete in der City-Seelsorge in Ingolstadt mit und ist Assistent der Franziskanischen Gemeinschaft.

50 Jahre Priester

Bischof Joseph Schröffer spendete am 29. Juni 1966 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.

Georg Härteis, geboren in Neumarkt, war zunächst als Aushilfspriester tätig, bevor er 1967 zum Kooperator in Weißenburg ernannt wurde. Im darauffolgenden Jahr ging er nach Eichstätt und leitete als Direktor das Studienseminar St. Martin. Ab 1971 war er Direktor am Studienseminar St. Richard und ab 1974 Direktor am Studienseminar St. Willibald. 1978 wurde er zum Studienrat im Hochschuldienst und 1982 zum Oberstudienrat ernannt. Ab 1985 war er als Fortbildungsleiter für Religionslehrer an Realschulen und Gymnasien tätig. Neben diesen Aufgaben betreute er von 1978 bis 1987 zusätzlich die Pfarrei Pfahldorf als nebenamtlicher Provisor. Bischof Karl Braun berief Georg Härteis 1987 als Regens an das Priesterseminar in Eichstätt. 1994 wechselte er als Pfarrer von Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell erneut in die Pfarrseelsorge. 1998 wurde er auch Dekan des Dekanats Herrieden. Zum 1. Juni 2007 berief ihn Bischof Gregor Maria Hanke zu seinem Bischofsvikar und übertrug ihm die Verantwortung für die Priester des Bistums. Mit der Neustrukturierung des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt wurde Härteis 2011 auch Leiter der Hauptabteilung Personalkammer für die Pastoral im Bischöflichen Ordinariat. Zugleich übernahm er Aufgaben in der Pfarrseelsorge und betreute die Priester aus dem Ausland, die im Bistum Eichstätt tätig sind. Zum 1. Oktober 2015 wurde Härteis als Bischofsvikar in den Ruhestand verabschiedet, nachdem er bereits ein Jahr zuvor aus Altersgründen auf seine Aufgabe als Hauptabteilungsleiter verzichtet hatte.

Anton Hirschbeck stammt aus Gosheim und war nach seiner Weihe zunächst Kooperator in Burgoberbach und Roth. 1969 wechselte er als Benefiziumsprovisor nach Deining, bevor er 1974 als Kurat nach Nürnberg-Moorenbrunn ging. 1977 wurde er der erste Pfarrer der neu errichteten Pfarrei Mutter vom Guten Rat in Moorenbrunn. 1991 kam er als Pfarrer nach Greding und Heimbach. Ab 2002 war er zusätzlich in Röckenhofen tätig. Im Ruhestand ist Anton Hirschbeck seit 2009.

Der gebürtige Eichstätter Karl Mödl war zunächst Kooperator in Velburg und Hilpoltstein. 1969 wurde er zum Benefiziumsprovisor in Kastl ernannt. Pfarrer von Illschwang wurde er 1977. Ab 1985 war er als Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Diözesankaplan der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) tätig. Von 1993 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2011 war er Pfarrer in Ingolstadt/Mailing-Feldkirchen.

Prälat Ludwig Mödl wurde in Ingolstadt geboren und arbeitete nach seiner Weihe als Kooperator in Kipfenberg und Neumarkt/St. Johannes. 1969 wurde er für weiterführende Studien in München freigestellt. Ab 1971 leitete er als Regens das Priesterseminar in Eichstätt, ab 1987 stand er dem diözesanen Exerzitien- und Bildungshaus Schloss Hirschberg als Direktor vor. 1988 ging er nach Luzern (Schweiz), um dort als Professor zu lehren. 1992 führte ihn sein Weg zurück nach Eichstätt: Er wurde Ordinarius für christliche Spiritualität und Homiletik an der Katholischen Universität. Zusätzlich übernahm er bis 1997 die Aufgabe des Pfarradministrators in Bergen. 1996 wurde Dr. Ludwig Mödl auf den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen. Nach seiner Emeritierung im Jahr 2003 wirkte er als Spiritual im überdiözesanen Priesterseminar Georgianum München, 2007 wurde er zum Universitätsprediger an der Universitätskirche St. Ludwig in München ernannt. Als Ruhestandspriester arbeitet er im Seelsorgeteam der Pfarrei Heilig Geist in München mit.

Ludwig Mödl war Mitglied zahlreicher Arbeitskreise, Initiativen und Gremien. So arbeitete er ab 1974 im Homiletischen Arbeitskreis beim Bayerischen Rundfunk mit. Zwischen 1985 und 2003 leitete er die Arbeitsgemeinschaft für Homiletik als Vorsitzender. Ab 1997 war er zehn Jahre lang Mitglied der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, von 1998 bis 2003 wirkte er außerdem als Sprecher der Theologischen Arbeitsgemeinschaften im deutschsprachigen Raum. 2012 wurde er Berater der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste (IV) der Bischofskonferenz. Außerdem beriet er wiederholt die Oberammergauer Passionsspiele in theologischen Fragen. Er gehört der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Wien an und ist seit 2003 Vorsitzender des Vereins für Christliche Kunst in München.

Monsignore Heinrich Weiß stammt aus Herrnsberg und wurde nach seiner Weihe als Kaplan in Lauterhofen eingesetzt. 1967 wechselte er nach Ingolstadt und war zunächst Präfekt und ab 1983 Direktor des Canisiuskonvikts. 1990 übernahm er die Aufgabe des Wallfahrtsrektors an der Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding. Heinrich Weiß erhielt 2006 den Titel „Ehren-Capellanus der Basilika Unserer Lieben Frau von Lourdes“. Zwei Jahre später verlieh im Papst Benedikt XVI den Titel „Kaplan seiner Heiligkeit“ (Monsignore). Seit 2014 ist er im Ruhestand.

Ihr fünfzigjähriges Priesterjubiläum feiern außerdem Paul Hauber und Klaus-Dieter Geuer. Paul Hauber wurde im Juli 1966 für die Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Priester geweiht und war dort viele Jahre als Seelsorger tätig. Seinen Ruhestand verbringt er seit 2003 in Ingolstadt. Klaus-Dieter Geuer empfing das Sakrament der Priesterweihe für das Bistum Regensburg, wo er als Pfarrer wirkte. 2012 trat er in den Ruhestand ein und lebt seitdem im Schwesternwohnheim in Abenberg.

40 Jahre Priester


Bischof Alois Brems spendete am 26. Juni 1976 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.

Albert Börschlein, geboren in Großenried, war nach seiner Weihe Kaplan in Berching, Nürnberg/Zum Guten Hirten und in Roth. 1985 wurde er zum Kuraten von Leinburg und 1990 zum Pfarrer von Velburg, Klapfenberg und Oberweiling ernannt. 2000 wechselte er als Pfarrer nach Altdorf bei Nürnberg. Von 2001 bis 2011 leitete er außerdem als Dekan das damalige Dekanat Altdorf.

Heribert Hallermann kommt ursprünglich aus Dortmund. Seine Kaplansjahre verbrachte er in Neumarkt und am Eichstätter Dom. 1981 wurde er zum Stadtjugendseelsorger in Nürnberg ernannt. Von 1986 bis 1992 wirkte er als Landespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in München. Anschließend ging Heribert Hallermann nach Bonn, wo er bei der Deutschen Bischofskonferenz eine Referentenstelle für Schulseelsorge und Hochschul-/Akademikerseelsorge übernahm. 1996 begann er in Mainz ein Habilitationsstudium im Fach Kirchenrecht, das er 1998 abschloss. Heribert Hallermann lehrte als Privatdozent in Mainz, bevor er 2001 nach Beilngries ging, um das Exerzitien- und Bildungshaus Schloss Hirschberg als Direktor zu leiten. Im selben Jahr wurde er zum Ordinariatsrat ernannt. Seit 2003 lehrt er an der Universität Würzburg und ist seit 2009  Ordinarius für Kirchenrecht.

Der gebürtige Münchner Max-Josef Schwaiger war nach seiner Priesterweihe zunächst Kaplan in Lauterhofen, Treuchtlingen und Nürnberg-Eibach. Ab 1985 betreute er die Pfarrei Büchenbach. Seit 1994 ist er als Pfarrer in Gaimersheim.

Der Salesianer-Oblate Pater Johannes Haas feiert ebenfalls sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Er ist seit 2000 Hochschulpfarrer an den Katholischen Hochschulgemeinden Eichstätt und Ingolstadt tätig. Die Aufgabe des Hochschulseelsorgers hatte er bereits von 1981 bis 1984 wahrgenommen.

25 Jahre Priester

Bischof Karl Braun spendete am 29. Juni 1991 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.

Klaus Gruber stammt aus Ochenbruck bei Schwarzenbruck. Zunächst war er in Beilngries als Kaplan und später in Burgoberbach als Pfarradministrator tätig. 1995 wurde er zum Pfarrer ernannt. Zusätzlich betreute er von 2007 bis 2012 Bechhofen und Großenried. Außerdem übernahm er von 2004 bis 2006 die geistliche Leitung des Diözesanverbands der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG). Seit 2013 ist Klaus Gruber Pfarrer in Wettstetten.

Josef Schierl, geboren in Einsricht bei Illschwang, wurde kurz nach seiner Weihe freigestellt, damit er sein Promotionsstudium abschließen konnte. Ab 1992 war er Kaplan in Monheim, ab 1994 Pfarradministrator in Windsbach und Veitsaurach. 1995 wurde er zum Pfarrer ernannt. 1999 übernahm er die Pfarrei St. Josef in Ingolstadt. Seit 2015 ist Dr. Josef Schierl als Pfarrer in Heideck, Laibstadt und Liebenstadt tätig.

Erich Schredl kommt aus Kösching und verbrachte seine Kaplansjahre in Deining sowie in Nürnberg-Reichelsdorf. Ab 1994 war er Pfarradministrator in Walting. Von 1995 bis 2001 nahm er zusätzlich die Aufgabe des Diözesankuraten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) wahr. Im Jahr 2000 wurde Erich Schredl zum Pfarrer von Spalt, Theilenberg und Großweingarten ernannt. Seit 2011 ist er Pfarrer in Ingolstadt/St. Augustin.

Elmar Spöttle wurde in Ravensburg geboren und war zunächst Kaplan in Pleinfeld und in St. Pius in Ingolstadt, wo er auch kommissarisch die Aufgabe des Stadtjugendseelsorgers wahrnahm. 1994 wurde er zum Wallfahrtsrektor und Leiter des Diözesanjugendhauses Habsberg ernannt. Ab 1998 war er als Pfarrer in Hilpoltstein, Jahrsdorf und Zell tätig. 2000 wechselte er nach Velburg, Klapfenberg und Oberweiling. Im selben Jahr wurde er auch Dekan des damaligen Dekanats Velburg. Als Pfarradministator betreute er zusätzlich von 2007 bis 2009 die Pfarrei Batzhausen sowie von 2010 bis 2012 die Pfarrei Hörmannsdorf. 2015 wechselte er als Wallfahrtsrektor auf den Habsberg. Seit 2011 bereits ist Elmar Spöttle Dekan des neu errichteten Dekanats Habsberg.

Vasile Vulpe stammt aus Chauseni (Moldawien) und wurde bereits im April 1991 in der Stadt Chisinau in seinem Heimatland zum Priester geweiht. 2009 wurde er in das Bistum Eichstätt inkardiniert. Bis 2014 war er als Kaplan in der Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit in Nürnberg-Langwasser tätig. Dort kümmerte er sich ab 2010 schwerpunktmäßig um den seelsorglichen Dienst für Aussiedler aus Osteuropa und Russland. Seit 2014 betreut er die Pfarrei Corpus Christi in Nürnberg-Herpersdorf.

Vor 25 Jahren wurden außerdem Christoph Böttigheimer und Ricardas Rutkauskas zu Priestern geweiht. Christoph Böttigheimer studierte Katholische Theologie in Tübingen und Innsbruck (Österreich). In Ulm-Wieblingen empfing er das Sakrament der Priesterweihe. 1993 promovierte er in München. 1996 folge die Habilitation. Zwischen 1998 und 2002 arbeitete er als Privatdozent in der bayerischen Landeshauptstadt, seit 2000 lehrt er an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Professor Christoph Böttigheimer ist seit 2002 Ordinarius für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Ricardas Rutkauskas stammt aus Litauen und wurde für die Diözese Kaunas zum Priester geweiht. Sein Heimatbischof hat ihn für die Tätigkeiten im Bistum Eichstätt freigestellt. Seit 2014 ist er in der Pfarrei St. Rupert mit St. Wunibald in Nürnberg tätig.

Auch der Franziskaner Pater Amadeum Buchtzik begeht in diesem Jahr silbernes Priesterjubiläum. Er wurde im Mai 1991 in Katowice in Polen zum Priester geweiht und ist derzeit als Pfarrer in Freystadt tätig.

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