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Montag, 29. März 2010 17:20 Neumarkt

Verkehrsministerium zu Besuch bei Max Bögl in Neumarkt

NEUMARKT: Staatssekretär Rainer Bomba vom Verkehrsministerium hat sich am Montag  zum Thema Transrapid bei der Firmengruppe Max Bögl in Sengenthal bei Neumarkt informiert.

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Bild zur Nachricht:Verkehrsministerium zu Besuch bei Max Bögl in Neumarkt
Staatssekretär Rainer Bomba (7.v.l.) mit Vertretern der Systemindustrie - Firmengruppe Max Bögl, Siemens, ThyssenKrupp sowie IABG, dem Betreiber der Versuchsanlage (TVE) im Emsland.

Der beamtete Staatssekretär des BMVBS Rainer Bomba wollte sich persönlich von den Neuentwicklungen für den innovativen Fahrweg des Transrapids, aber auch von den eigens dafür entwickelten Produktionsstätten und Maschinen überzeugen. Diese persönliche Einschätzung vor Ort über die Weiterentwicklung des Transrapidfahrweges war dem Staatssekretär sehr wichtig, um die laufenden Akquisitionbemühungen der deutschen Industrie in den verschiedensten Ländern auch politisch unterstützen zu können. Da bei der Realisierung einer zukünftigen Anwenderstrecke des Transrapid, die erforderliche Bauleistung etwa 70 % ausmacht, ist in Übereinstimmung mit den Lieferanten der Systemkomponenten, ThyssenKrupp und Siemens, sowie mit dem Betreiber der Versuchsstrecke in Lathen, der IABG, einvernehmlich festgelegt worden, dass das Haus Max Bögl zukünftig die Federführung in der Akquisitionsarbeit übernimmt. Die von der Firma Bögl mit eigenen Finanzmitteln entwickelten Fahrwegkomponenten, bis hin zu einer aus Beton gefertigten Biegeweiche, sollen die zukünftigen Vermarktungschancen des Gesamtsystem Transrapid erheblich wirtschaftlicher gestalten.

So wird nach belastbaren Kalkulationen davon ausgegangen, dass die gesamten technischen Neuerungen im Fahrwegbereich eine Kosteneinsparung von über 30% gegenüber dem in Shanghai entwickelten Fahrwegsystem, erreichen werden. Mit diesen neuen Aspekten kann man derzeit mit wesentlich größeren Erwartungen die weltweite Akquisition für eine weitere Anwenderstrecke mit dieser überragenden Technik im spurgeführten Hochgeschwindigkeitsverkehr betreiben. Zurzeit werden Anfragen und/oder eigeninitiative Projektanalysen gemeinschaftlich mit der Systemindustrie, dem Betreiber IABG und unter der Federführung von Max Bögl in den Ländern Brasilien, England, Schweiz, USA, Türkei und seit dieser Woche auch auf dem Inselstaat Teneriffa bearbeitet. Für diese interessierten Länder ist es äußerst wichtig, sich mit Demonstrationsfahrten auf der Versuchsstrecke eine eigene, positive Meinung von dieser einzigartigen Technologie zu bilden. Auch darf die Weiterentwicklung und Optimierung der bisher erreichten Standards, insbesondere im Bereich des Fahrweges, nicht unterbrochen werden. Eine weitere Verfügbarkeit der Versuchsstrecke muss im Auftragsfalle auch gegeben sein, um die kundenseitig geforderten Nachweise und die notwendigen Schulungen für Betrieb und Instandhaltung aus wirtschaftlichen Gründen schon während des Baues durchführen zu können.

Der Besuch des Staatssekretärs Rainer Bomba wurde von Mitgliedern des Bundestages, dem Landrats des Emslandkreises, des Gesamtbürgermeisters der Gemeinde Lathen sowie von Vertretern der Systemindustrie ThyssenKrupp, Siemens und dem Betreiber in Lathen, der IABG, begleitet.

Spruch des Tages

Der Geist ist wie ein Fallschirm: er kann nur funktionieren, wenn er offen ist. Thomas R. Dewar

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© 24.05.2013 00:57 Neumarkt TV