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Freitag, 26. Februar 2016 14:36 Neumarkt

Neumarkter Stadtrat beschließt Ganzjahresbad

NEUMARKT: In seiner Sitzung am 25.2.2016 hat der Neumarkter Stadtrat den Bau und den Betrieb eines Ganzjahresbades anschließend auf dem Areal des bestehenden Freibades beschlossen.

Aus den von den Planern vorgestellten und mit belastbaren Zahlen zu den Investitionskosten und den Betriebskosten versehenen Varianten wurde mit 33 zu 4 Stimmen die von den Planern und der Stadt vorgeschlagene Kombination von Optionen ausgewählt und auf den Weg gebracht. Sie umfasst ein Grundmodul bestehend aus Ganzjahresbad und Saunabereich und zusätzlich einer Reifenrutsche mit 80 Metern Länge, einem Sole-Außenbecken und der Unterbringung des 3-Meter-Bretts im Sportbecken und der Integrierung einer Wasserclimbing-Anlage. Für Oberbürgermeister Thomas Thumann sei nun eine sehr detaillierte Vorentwurfsplanung vorgelegen, die mit aussagekräftigen Zahlen und Daten zu allen Varianten eine solche Entscheidung des Stadtrates ermöglicht habe.

Die vom Stadtrat jetzt beschlossene Variante kommt auf rund 39,9 Millionen Euro an reinen Bau- und Planungskosten, erzeugt aber im Betrieb im ersten Jahr lediglich rund 700.000 Euro an Betriebskostendefizit, gegenüber wesentlich höheren Werten bei allen anderen Varianten. Hinzuzurechnen sind 2,5 Millionen Euro an Strukturkosten für verschiedene Arbeiten im Umfeld. So etwa sind Infrastrukturmaßnahmen im Zusammenhang mit der Wärmeversorgung des Freibades und dort notwenige Umbauten fällig, ebenso Infrastrukturmaßnahmen zur Wärmeversorgung der Knabenrealschule und der Anteil der Stadt am Parkplatz Ost des Landkreises. Enthalten in dieser Summe ist auch der Neubau eines Parkplatzes im Bereich Sandstraße. Darüber hinaus ist in der detaillierten Aufstellung aller Kosten zum Ganzjahresbad auch angegeben, dass rund 500.000 Euro an so genannten „Pre-Opening-Kosten“ anzunehmen sind, die im Vorfeld der Eröffnung des Ganzjahresbades entstehen. Von den damit insgesamt 43 Millionen Euro an direkten und indirekten Investitionskosten sind allerdings wieder die Fördermittel sowie der Anteil für den Aufwand zum Ersatz des BHKW im Freibad abzuziehen, so dass die tatsächlichen Ausgaben für die Stadt zur Errichtung des Bades letztlich bei 38,5 Millionen Euro liegen dürften.

Das von den Planern vorgestellte Modell eines Ganzjahresbades enthält Wasserflächen mit einem Umfang von rund 1.276 Quadratmetern. Sie verteilen sich im Erdgeschoss auf ein Familienbecken mit 266 Quadratmetern, darin enthalten eine Grotte, Hantelgriffe, Massagedüsen, Bodensprudler, Sprudelliegen, Nackenduschen, ein Strömungskanal, eine Schaukelbucht und Unterwasserscheinwerfer. Ein Übergang führt in das 100 Quadratmeter große Sole-Außenbecken. Im Inneren ist im Anschluss an das Familienbecken ein Planschbecken von 50 Quadratmetern Fläche mit einer Wassertiefe von 20 bis 40 Zentimetern vorgesehen. Im weiteren Verlauf folgt im Erdgeschoss ein Kursbecken mit den Ausmaßen 12,5 x 10 Meter und einem Hubboden zum Verstellen der Wassertiefe. Akustisch abgetrennt schließt sich daran im Erdgeschossbereich ein Sportbecken mit acht Bahnen und einer Länge von 25 Metern an und die ebenfalls beschlossene 80-Meter-Reifenrutsche, die in einem eigenen Bereich untergebracht ist. Im Erdgeschoss und im ersten Stock sind Umkleideräume, Verwaltungsräume, Räume für Vereine und eine Ruhegalerie. Die Saunawelt wird im zweiten Obergeschoss eingerichtet und besteht aus einem Dampfbad, einer Panoramasauna, einer Biosauna, einer Aufgusseventsauna, einer Kelosauna, einem Infinity-Pool, Ruheräumen, einer Ruhe- und Kaminlounge sowie einer Terrasse. Auch die Gastronomie für Sauna und Bad ist im zweiten Geschoss mit untergebracht.

 

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